Erigeron acris

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Erigeron acris subsp. serotinus (Foto: Rudi Hoecker, Schwäbisch-Gmünd 2010)
Erigeron acris subsp. serotinus (Foto: Lenz Meierott, Stettfeld 2011)

Auf die entweder als Art oder Unterart eingestufte Sippe wird erst seit wenigen Jahren geachtet. In den wärmeren Tieflagen Bayerns dürfte Erigeron acris subsp. serotinus die häufigere Sippe sein. Sie ist im Gegensatz zu Erigeron acris s.str. (Erigeron acris L. subsp. acris) erst ab Juli/August bis in den Herbst hinein voll entwickelt und fällt v.a. durch ihre kraus winkelig verbogenen Stengelblätter auf. Gute Zeichnungen der beiden Sippen finden sich in Šida (2004) Šida (2000).

Schlüsselung nach Šida (2004) und Rothmaler (2011):

Erigeron acris s.str. : Blütezeit (5)6-7, Stengel und Blätter ziemlich dicht behaart, Blätter flach, Stengelblätter meist nur 8-12, 1,5-2,5 mal so lang wie die Stengelglieder, nicht kraus verbogen.

Erigeron acris subsp. serotinus : Blütezeit 7-10, Stengel und Blätter zerstreut bis mäßig dicht behaart, untere (Stengel-)Blätter rinnig, zur Basis hin zurückgebogen, meist etwa 15-25 Stengelblätter, mittlere (und obere) Stengelblätter 2-4,5 mal so lang wie die Stengelglieder, am Rand kraus und winkelig verbogen.




















Literatur

Rothmaler, W.; Jäger, E. J. (Hrsg.) 2011: Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband..
Šida, O. 2000: Erigeron acris agg. v České republice a na Slovensku. In: Zprávy Česke Bot. Společu. Bd. 35, S. 1–33.
Šida, O. 2004: Erigeron. In: Slavík, B. & Štěpánková, J. (Hrsg.): Květena České Republiky. Bd. 7, S. 140–153.