Wiederherstellung naturgemäßer Wiesenlebensräume
Vortrag am Dienstag, 3. Februar 2015, Beginn: 19:00 Uhr, Ende: am selben Tag
Ansprechpartner/Kontakt/Leitung: Thomas Herrmann (Naturwissenschaftlicher Verein Passau), Email: Thomas.K.M.Herrmann(at)t-online.de
Referent(en): Dr. Claus Bässler, Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Weitere Infos/Details: Seit tausenden von Jahren währt der Kampf um die Ressource Holz zwischen dem Menschen und Totholzorganismen. Intensive Forstwirtschaft in Mitteleuropa hat demzufolge dazu geführt, dass heutzutage sehr viele Arten, welche an Totholz gebunden sind, auf den Roten Listen stehen. Seit nunmehr über 40 Jahren besteht der Nationalpark Bayerischer Wald. In dieser Zeit unterlagen die Wälder des Parks einer starken Dynamik durch Windwurf und Borkenkäfer. Das großflächige Absterben der älteren Fichtenbestände entfachte eine intensive emotionale Diskussion bis hin zu Vorwürfen, die Strategie „Natur Natur sein lassen“ führe zu einer „ökologischen Wüste“. Am Beispiel des Nationalparks Bayerischer Wald soll im Rahmen des Vortrages beleuchtet werden, welche Effekte das Naturschutzinstrument „Schutzgebiet“ auf die Entwicklung der Biodiversität hat.
Ort: Cafe Museum, Bräugasse 17, Nebenraum