Vortrag: Das Brennen des Amazonasregenwaldes - ökologische Konsequenzen ökonomischer Zwänge oder falscher Vorstellungen?

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Vortrag am Montag, 7. Juli 2014, Beginn: 19:30 Uhr
Ansprechpartner/Kontakt/Leitung: Prof. Dr. Peter Poschlod, botanische.gesellschaft(at)ur.de
Referent(en): Prof. Dr. Albert-Dieter Stevens
Weitere Infos/Details: Die Entdeckung und die Vorstellungen von Amazonien stellen sich wie eine ununterbrochene Kette von Missverständnissen dar: angefangen beim spanischen Kapitän Vicente Yañez Pinzon, der bei der Erkundung der Küste des neuen Erdteils im Jahre 1500 mitten im offenen Meer auf einmal von Süßwasser umgeben war. Er nannte die ungeheure Wasserfläche, auf die er stieß, nachdem er ein Gewirr von Inseln überwunden hatte, einfach El Mar Dulce, das Süßwassermeer. Er war im Mündungsbereich des Amazonas gelandet und schon über 300 Kilometer im Landesinneren. Der Amazonas entspringt 6000 km entfernt vom Atlantik als Bergbach auf 5000 m Höhe in den Anden Perus. Seine Mündung hat eine Breite von 320 km. In Schwarz-, Weiß- und Klarwasserflüsse trennt man die Flüsse des Amazonasbeckens nach ihrem Aussehen und der Fracht, die ihr Wasser mitführt. Das Alter der Regenwälder Amazonien kann mit über 100 Millionen Jahren angesetzt werden. Am Beispiel der Zona Bragantina im Nordosten Amazoniens wird die Erschließung von einem feuchttropischen Regenwaldgebiet und seine Verwandlung in eine Kulturlandschaft vorgestellt, in der Sekundärvegetation, Weideflächen und Plantagen neben Ödland das Landschaftsbild prägen.
Ort: "Haus der Begegnung" der Universität, Hinter der Grieb 8, Regensburg

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