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A list of all pages that have property "Ical:comment" with value "Die größte zusammenhängende Steppenregion auf der nördlichen Halbkugel ist der Eurasiatische Steppengürtel. Er erstreckt sich über 8000 km vom Donaudelta bis hin zum Amur und ist stellenweise 800 – 1000 km breit. Erste Steppen bildeten sich im Miozän, in Zentralasien schon im frühen Miozän (vor 21 – 16 Mill. Jahren), in Europa erst im späteren Miozän (vor 9 – 7 Mill. Jahren). Ein geschlossener Eurasiatischer Steppengürtel ist spätestens seit Ende des Pliozäns (vor ca. 2 Mill. Jahren) vorhanden. Im Zuge der quartären Klimaschwankungen von Eiszeiten und Warmzeiten erfuhr der Steppengürtel wiederholt massive Arealveränderungen: Verschiebungen und Aufsplitterung, Schrumpfungen und Erweiterungen. Diese Arealdynamik hat in den Steppenpflanzen molekulare Spuren hinterlassen, und umgekehrt kann man von innerartlichen molekularen Signaturen auf die Geschichte der Steppe schließen. Diese Aspekte stehen im Mittelpunkt des Vortrages und werden anhand von aktuellen Beispielen beleuchtet.". Since there have been only a few results, also nearby values are displayed.

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    • RBG-Vortrag: Entstehung und Geschichte des Eurasiatischen Steppengürtels (Herbert Hurka)  + (Die größte zusammenhängende Steppenregion
      Die größte zusammenhängende Steppenregion auf der nördlichen Halbkugel ist der Eurasiatische Steppengürtel. Er erstreckt sich über 8000 km vom Donaudelta bis hin zum Amur und ist stellenweise 800 – 1000 km breit. Erste Steppen bildeten sich im Miozän, in Zentralasien schon im frühen Miozän (vor 21 – 16 Mill. Jahren), in Europa erst im späteren Miozän (vor 9 – 7 Mill. Jahren). Ein geschlossener Eurasiatischer Steppengürtel ist spätestens seit Ende des Pliozäns (vor ca. 2 Mill. Jahren) vorhanden. Im Zuge der quartären Klimaschwankungen von Eiszeiten und Warmzeiten erfuhr der Steppengürtel wiederholt massive Arealveränderungen: Verschiebungen und Aufsplitterung, Schrumpfungen und Erweiterungen. Diese Arealdynamik hat in den Steppenpflanzen molekulare Spuren hinterlassen, und umgekehrt kann man von innerartlichen molekularen Signaturen auf die Geschichte der Steppe schließen. Diese Aspekte stehen im Mittelpunkt des Vortrages und werden anhand von aktuellen Beispielen beleuchtet.
      nhand von aktuellen Beispielen beleuchtet.)